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Titelbild - Bürger
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Vorlage - 2014/0012/VV  

Betreff: Jahresabschluss 2011
Status:öffentlichVorlage-Art:Verwaltungsvorlage
Verfasser:Daniela EggersProdukt:FB 1
Federführend:Fachbereich 1 Bearbeiter/-in: Eggers, Daniela
Beratungsfolge:
Verwaltungsausschuss Vorberatung
Stadtrat Entscheidung
25.03.2014 
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Stadtrates ungeändert beschlossen   
Ausschuss Fachbereich 1 (Finanzen, Tourismus, Jugend und Kultur) Vorberatung
20.03.2014 
öffentliche/nichtöffentliche Sitzung des Ausschusses Fachbereich 1 (Finanzen, Tourismus, Jugend und Kultur) (offen)   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Anlage/n

Erläuterungen:

Für das Haushaltsjahr 2011 liegt nunmehr der vom Rechnungsprüfungsamt (RPA) des Landkreises Hildesheim geprüfte Jahresabschluss vor.

 

Die Ergebnisrechnung für das Jahr 2011 weist einen Überschuss i.H.v. 769.696,29 € aus. Bei der Planung war noch von einem Fehlbetrag i.H.v. 1.569.400 € auszugehen. Von dem nun erwirtschafteten Überschuss entfallen 303.954,94 € auf das ordentliche Ergebnis und 465.741,35 € auf das außerordentliche Ergebnis.

 

Die wesentliche Verbesserung des Gesamtergebnisses wurde insbesondere durch erhebliche Mehrerträge im Bereich der Steuern ermöglicht. Die ordentlichen  Erträge belaufen sich auf 20.076.266,02 € und übersteigen den Plan damit um 14 %. Gegenüber dem Vorjahr konnten die Erträge um 2.443.986,45 € gesteigert werden, was ebenfalls einer prozentualen Steigerung von knapp 14 % entspricht. Dem gegenüber stehen ordentliche Aufwendungen i.H.v. 19.772.311,08 €. Die Aufwendungen übersteigen den Plan um 646.511,08  €. Dieses liegt insbesondere an der Bildung einer Rückstellung im Rahmen des Finanzausgleichs. Auf Grund der diesjährigen hohen Steuererträge ist im nächsten Jahr mit weniger Schlüsselzuweisungen und mit mehr Kreisumlage zu rechnen. Im Ergebnishaushalt wurden lediglich 14.000,00 € Ermächtigungen übertragen, die dann das Ergebnis des Folgejahres belasten. Die außerordentlichen Erträge betragen 624.150,18 €, die außerordentlichen Aufwendungen 158.408,83 €.

 

Die Finanzrechnung weist die tatsächlichen Ein- und Auszahlungen unterteilt nach laufender Verwaltungstätigkeit, Investitionstätigkeit, Finanzierungstätigkeit sowie haushaltsunwirksamen Vorgängen aus. Der Bestand der Zahlungsmittel hat sich von 115.556,18 €  zu Beginn des Haushaltsjahres um 77.018,25 € auf 192.574,43 € zum 31.12.2010 erhöht. Bei der Planung war noch von einem Finanzmittelabfluss in Höhe von 1.230.100,00 € auszugehen. Zusätzlich zu diesem Liquiditätszufluss konnte der Liquiditätskredit um 1.800.000,00 € abgebaut werden. Der Liquiditätskredit beträgt zum Jahresende 3.850.000,00 €.

An dieser Verbesserung ist einerseits der Bereich der laufenden Verwaltung beteiligt. Der Saldo aus laufender Verwaltungstätigkeit konnte von einem geplanten negativen Saldo in Höhe von 541.500,00 € auf einen positiven Saldo in Höhe von 2.295.485,56 € verbessert werden. Dies ist eine Verbesserung von 2.836.985,56 €.

Andererseits haben Abweichungen bei der Investitionstätigkeit zur Verbesserung des Finanzmittelbestandes beigetragen. Die Investitionstätigkeit schließt mit einem positiven Saldo in Höhe von 263.208,23 € ab. Von der geplanten Kreditaufnahme in Höhe von 684.200,00 € wurde im Jahr 2011 noch kein Gebrauch gemacht. Allerdings bleibt diese Kreditermächtigung noch bis 31.12.2012 verfügbar, zumal investive Ermächtigungen, deren Finanzierung ja auch noch sichergestellt sein muss, in Höhe von insgesamt 741.384,20 € übertragen wurden.

 

Aus der Ergebnis- und der Finanzrechnung ergibt sich die Bilanz zum 31.12.2011.

 

 

Das RPA hat die Jahresrechnung geprüft. Der entsprechende Schlussbericht über die Prüfung ist als Anlage beigefügt. Er enthält keine Prüfungsbemerkungen, zu denen eine Stellungnahme angefordert wurde.

 

Abschließend kommt das RPA zu dem Ergebnis, dass

 

      der Haushaltsplan eingehalten wurde,

      die Buchungen in vorschriftsmäßiger Weise begründet und belegt sind,

      bei den Erträgen und Aufwendungen sowie Einzahlungen und Auszahlungen nach den bestehenden Gesetzen und Vorschriften unter Beachtung der maßgebenden Verwaltungsgrundsätze und der gebotenen Wirtschaftlichkeit verfahren wurde und

      das Vermögen richtig nachgewiesen wurde.

 

Der Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Stadt. Der Rechenschaftsbericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss.

 

Das RPA hat keine Bedenken, dass der Rat der Stadt Bad Salzdetfurth über den Jahresabschluss 2011 beschließt sowie dem Bürgermeister für das Haushaltsjahr 2011 die Entlastung erteilt.

 

 

 


Beschlussvorschlag:

Der Rat beschließt den Jahresabschluss 2011 der Stadt Bad Salzdetfurth. Gleichzeitig wird dem Bürgermeister für den Jahresabschluss 2011 die uneingeschränkte Entlastung erteilt. Der erzielte Jahresüberschuss wird zum einen für die Deckung der Fehlbeträge des Jahres 2010 in Höhe von insgesamt 150.705,48 € verwendet. Der verbleibende Rest ist mit dem alten kameralen Sollfehlbetrag des Verwaltungshaushalts zu verrechnen. Der Sollfehlbetrag verringert sich somit von ursprünglich 5.797.468,22 € um 618.990,81 € auf 5.178.477,41 €.

 

 


Anlage/n:

Prüfungsbericht vom 10.02.2014

Bilanz zum 31.12.2011

Ergebnisrechnung 2011

Finanzrechnung 2011

 

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 Prüfbericht Bad Salzdetfurth JA 2011 (1503 KB)    
Anlage 3 2 Bilanz 2011 (44 KB)    
Anlage 2 3 Ergebnis- und Finanzrechnung (42 KB)